Wir Frauen kennen die imaginäre Liste von Wünschen an Veränderungen, die wir im Kopf immer wieder durchgehen, wenn wir uns vorstellen, was wir an unserem Körper alles verändern würden, wenn wir es denn könnten. Zugegeben, für einige Veränderungen müsste eigentlich nur der “innere Schweinehund” vertrieben werden, um aber an eine Figur alá Marilyn Monroe zu gelangen, bedarf es dann die Hilfe Dritter. Viele Frauen gehen diesen Schritt in Richtung mehr Lebensqualität und Selbstwertgefühl dank Schönheitsoperation. Sicherlich ganz oben auf der Liste steht der Wunsch nach einer Brustvergrößerung.

 

Nachdem die Entscheidung für eine Vergrößerung der Oberweite gefallen ist, sollte frau sich zunächst auf die Suche nach einem vertrauenswürdigen und kompetenten Schönheitschirurgen machen. Ist dieser gewählt, stellt sich die Frage: “Wie viel mehr soll es eigentlich sein?” Potenzielle Patientinnen denken an eine bestimmte Körbchengröße – plastische Chirurgen hingegen sprechen in Kubikzentimetern. Die Auswahl sollte gut durchdacht sein, denn eine Operation ist ein enormer Eingriff, der nicht jede Woche wiederholt werden kann. So hängt die endgültige Größe des Implantats vom gewünschten Ergebnis der Patientin sowie die anatomische Einschätzung des Chirurgen ab.

 

Brustvergrößerung und Straffung jetzt in der Simulation möglich

 

 

Vectra 3D-Imaging: Eine revolutionäre Erfindung

 

Ein Chirurg, der dank seines langjährigen Fachwissens und zahlreicher Eingriffe schon viele Patientinnen glücklich in ihr “neues Leben” entließ, praktiziert in der Klinik am Rhein in Düsseldorf. Dr. med. Edouard H. Manassa arbeitet mit dem so genannten Vectra 3D Imaging. Bevor wir jedoch auf diese Methode näher eingehen, ist es interessant zu erfahren, wie die Beratung der Patientinnen vor dieser revolutionären Erfindung vonstatten ging. Dr. med. Edouard Manassa stand mir hierfür Rede und Antwort. Wie war der Vorgang früher? Bekamen die Patientinnen ihre Implantate sozusagen “zum Probetragen” mit nach Hause? Wie kamen Arzt und Patientin auf einen gemeinsamen Nenner?

 

Dr. Manassa erklärt: “Das ist eine sehr gute Frage, denn die 3D Simulation hat unsere Beratung deutlich bereichert. Noch immer erhalten unsere Patienten im Laufe des Beratungsgesprächs einen Probe-BH angezogen, in den dann echte Silikonimplantate mit verschiedenen Größen eingelegt werden können. Vor dem Spiegel sieht die Patientin nun ein Ergebnis, das dem operierten Resultat hinsichtlich der Größe der Brüste sehr ähnelt.

 

Dies ist nach wie vor eine sehr anschauliche Methode, die die 3D Simulation auch nicht komplett verdrängt hat. Die ml-Zahl, die sich beim Probetragen ergibt, also zum Beispiel 300ml, wird dann während der Operation eingelegt. Vorausgesetzt, dass die körperlichen Voraussetzungen der Patientin dies erlauben.

 

Heutzutage wird diese Grösse noch zusätzlich über das 3D Gerät virtuell in die Brüste der Patientin eingefügt. Somit hat man 2 „Simulationen“- eine mit Probe-BH und eine mit der Computersimulation. Mit dem Wissen von beiden Simulationen hat sich der Wunsch nach der Zielgrösse bei Patientin und Operateur geschärft und konkretisiert.”

 

Alles hat sich dank Vectra 3D Imaging verändert. Mittlerweile ist es als bewährte und klinische Lösung und Möglichkeit auf dem Markt. Eine 3D-Kamera erzeugt eine Reihe von dreidimensionalen Fotos des Körpers der Patientin. Eine Simulation entsteht, die hochauflösende Bilder herstellt. Diese können dann beliebig geändert werden, damit die Patientin genau sieht, wie ästhetische Veränderungen am eigenen Körper aussehen würden. So können gemeinsam chirurgische Veränderungen aus allen Winkeln erkannt und abgeschätzt werden, wie das endgültige Ergebnis aussehen könnte. Was bedeutet diese Technologie für Sie in der Praxis? Hat sich diese Vorgehensweise zu mehr als nur einer weiteren Hilfe im Arbeitsalltag entwickelt?

 

Dr. Manassa erläutert die Vorzüge: “Die Computersimulation hat den Vorteil, dass die Patientin nun ihre eigene Brust mit verschiedenen Silikonimplantaten aus verschiedenen Perspektiven erleben kann. Der Computer vermisst und berechnet zusätzlich auch die Abstände und Grössen der Brüste und des Brustkorbs. Dadurch werden Ungleichheiten und körperliche Besonderheiten auch für den Laien augenscheinlich. „Oh, da sehe ich, dass die linke Brust grösser als die rechte ist – das habe ich vorher noch nicht gesehen“ ist eine häufige Aussage. Möglicherweise wird von der Patientin anhand der Simulation erkannt, dass neben der Brustvergrösserung auch eine Bruststraffung zur Verbesserung der Form notwendig ist. Tropfenform oder rundes Implantat? Auch dies kann durch das Computerprogramm gut simuliert werden. Also die 3D-Simulation hilft sowohl der Patientin als auch dem Operateur. Ich habe am Anfang auch staunend vor den simulierten Resultaten gestanden! Wichtig zu wissen: Die virtuelle 3D Brustvergrösserung ist lediglich eine Computer-Simulation, die vom tatsächlichen Ergebnis abweichen kann.”

 

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Dank Computer-Simulation einfacher in ein neues Leben starten

 

Inwieweit wirkt es sich auf das Wohlfühlen und das Sicherheitsgefühl der Patientinnen aus, wenn Sie mit ihnen zuvor die Bilder betrachten und ihnen erklären, wie sich die entsprechende Größe auf das Gesamtbild des Körpers auswirkt?

 

“Die Patientinnen haben einen deutlichen Mehrwert nach dem Betrachten ihrer vergrösserten simulierten Brust. Es ist für den Laien schwer sich die eigene Brust in grösser vorzustellen.”, so Dr. Manassa. “Welche Grösse ist gross genug? Ab wann ist das Implantat zu gross? Diese Fragen beantwortet das Simulationsprogramm zuverlässig. Mit einem Mausklick wird die Brust 30ml grösser oder kleiner, je nach Wunsch!”

 

Viele Patientinnen gehen den Schritt in Ihre Klinik alleine. Haben sie die Möglichkeit, die Bilder mit nach Hause zu nehmen, um sich mit ihren Freunden und der Familie noch einmal in Ruhe zu beraten?

 

“Es ist häufig tatsächlich so, dass der Freund oder Partner beim Beratungsgespräch zur Brustvergrösserung nicht dabei sein konnte. Wir bieten dann an, per Email das simulierte Ergebnis zuzusenden oder noch einfacher: ein Foto mit dem Handy von der Vorher/ Nachher Simulation zu machen.”, so Dr. Manassa.

 

Laut Studien waren die Ergebnisse der Brustvergrößerung vor Vectra-Imaging oft nicht zufrieden stellend für die Patientinnen, die vor allem enttäuscht waren, weil die Größe der Implantate nicht ihren Vorstellungen entsprach. Nun sieht die Patientin ihre Veränderung bereits auf Bildern, bevor der Eingriff überhaupt stattgefunden hat. Überraschungen nach dem Eingriff sind somit nahezu ausgeschlossen.

 

Dr. Edouard Manassa zieht ein abschließendes Fazit: “Eine Operation wie die Brustvergrösserung bleibt mit Risiken behaftet, wenn auch mit wenigen. Wichtig ist eine gründliche Beratung beim Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die Wünsche sollten sich an die körperlichen Voraussetzungen der Patientin orientieren. Wenn dies berücksichtigt wird, ist eine Brustvergrösserung ein Eingriff der zu einer Steigerung der Lebensqualität führen kann.”

 

Wer sich also bereits für eine Brustvergrößerung entschieden und den Arzt seines Vertrauens gewählt hat, kann sich auf eine unkomplizierte, höchst technologische Erstberatung in Bezug auf die Implantatgröße freuen. Gemeinsam mit dem Chirurgen kann so ein Ergebnis erzielt werden, welches die Patientin in ein glückliches, selbstbewusstes und neues Leben entlässt.

 

Weitere Informationen auch unter http://www.brustsimulation.de

 

 

Quellen: Dr. med. Edouard H. Manassa/Pamela Haridi